Leipe Ihr Urlaubsort

Gemeinde: Lübbenau OT Leipe
Postleitzahl: 03222
Fläche: 1522 ha
Bevölkerung: 174 Menschen (89m/85w)

Die erste urkundliche Erwähnung finden wir um 1315.
Der Name Leipe wurde vom sorbischen Lipa = Linde abgeleitet. Das Dorf wurde 1791 von einem Großfeuer völlig zerstört. Neben den Ziegelbauten wurden Blockhäuser in ausdrucksvoller Spreewaldarchitektur errichtet (meist aus einheimischem Erlenholz)
Bis 1936 war Leipe nur auf dem Wasserweg erreichbar und seit 1936 kann man Leipe zu Fuß erreichen. Erst seit 1968 ist es möglich den Ort auf einer Strasse mit dem Fahrzeug zu besuchen.
Zwei Spreearme umfließen den Ort, die schmucke Straßenseite der Häuser zeigt zum Wasser. Heute ist Leipe eines der wenigen Dörfer, in dem man noch die traditionelle Spreewaldlandwirtschaft mit den kleinen, auf aufgeschütteten Flächen angelegten Horstäckern erleben kann.Über die Ortsgeschichte informiert die Heimatstube. Am letzten Sonnabend im Juli findet stets das traditionelle Fest der Jäger und Fischer und Landwirte in Leipe statt. Der Erhalt von Leipe wurde mit EU-Mitteln gefördert
Von Leipe aus ziehen sich zahlreiche Wasser-, Wander- und Radwege in die verschiedensten Richtungen des Spreewaldes.


 






Für die Spreewaldbesucher wird Leipe meist im gleichen Atemzug mit Lehde und Lübbenau genannt. Schließlich gehört dieses kleine Spreewalddörfchen in die Reihe der am meisten besuchten Regionen des Oberspreewaldes. Gerade mal 174 Einwohner leben hier, haben aber in der Sommersaison ein vielfaches an Gästen. Ein Hotel mit einer kleinen Kahnanlegestelle ist das größte Gebäude am Ort. Viele der Bauern- und Fischerhäuser sind noch aus Balkenhölzern im Stil der Blockhäuser gebaut und mit Schilf gedeckt. Davor hängen Netze und Reusen zum trockenen, an den Wänden kunstvoll geflochtene Zwiebel- und Konblauchzöpfe.
Von Lübbenau aus geht direkt nur ein Fuß- oder Radweg nach Leipe. Wer den Ort mit dem Auto erreichen will, ist gezwungen, über Raddusch und Burg nach Leipe zu fahren.
Unweit des Dorfes liegt die viel besuchte Ausflugsgaststätte Dubkowmühle mit einer Schleuse davor. Der Sage nach soll sich dort, tief im Keller des Wirtshauses, ein riesiger Ochsenfrosch versteckt halten. Dieser Sagengestalt ist das Maskottchen der ständigen Ausstellung im Lübbenauer Haus für Mensch und Natur des Biosphärenreservates Spreewald nachempfunden. Landwirtschaft, Fischerei und die Tourismusbranche sind für die Leiper Einwohner der Broterwerb. Das spiegelt sich auch in ihrem traditionellen Fischer- und Dorffest wieder. Schaufischen, Stiefelweitwurf und Kostproben der typischen Spreewälder Produkte gehören ebenso dazu, wie die "Leiper Tanzmäuse", eine Kindergruppe unter der Leitung von Barbara Kreppel und Bärbel Konzack. In original Leiper Trachten führen sie ihre Tänze und Lieder vor.
Die örtliche Feuerwehr ist bei solchen Anlässen natürlich ebenfalls präsent.
Dank der Arbeit vieler Helfer ist in Leipe eine kleine Heimatstube eingerichtet worden, die den Gästen des Ortes einen Einblick in die Geschichte der Gemeinde gibt und historische Gerätschaften aus Küche, Haus und der Landwirtschaft vorstellt.